Gipfelstürmer im Gipfel Sturm

Nach einer kurzen „Eingewöhnung“ des hiesigen Klimas, nach den tollen warmen Plusgraden in Thailand, musste hier in Deutschland wieder ein bisschen Action her!

 Zum Glück entschied sich mein bester Freund Marco für eine kleine Expedition zur Dokumentation des Sturms (Tief Hiltrud) am 27.08.2014 auf dem Feldberg im Schwarzwald. Da zudem mit starkem Schneefall zu rechnen war, bereiteten wir uns dementsprechend vor.

 Vorbereitung:

Da es oben auf 1400m über dem Meeresspiegel, vor allem bei Sturm, sehr kalt werden kann, war natürlich warme und schützende Kleidung wichtig. Meine „Ausrüstung“ gegen die Kälte: Boxershort, Unterhemd, Ski-Unterwäsche (Ober- & Unterteil), Softshell-Jacke, Ski-Hose und darüber die Ski-Jacke. Dann natürlich Winterstiefel, Handschuhe, Schal & Mütze. Eine der wichtigsten Dinge, bei denen ich sehr froh war, das wir daran gedacht haben: Ski-Brille und Atem-Schutz (Ski-Maske). Im Rucksack befand sich ein Schlafsack, Zelt, Taschenlampen, Wasser (ganz wichtig bei jeglichen Touren!), ein zusätzlicher Pullover, Kamera & ein paar Müsliriegel.

 So ausgerüstet war die Kälte an sich kein Problem mehr. Doch durch den Wind kommt sie überall rein 😀 Am anstrengendsten war aber das ständige Einsinken in den teils bis zu 1m hohen Schneeverwehungen. Es braucht dann einfach mehr Kraft für einen normalen Schritt als auf festem Boden. Zudem wenn der Wind von vorne kommt und es bergauf geht 😉 … Kurz vor dem 2. Gipfel brachen wir unsere „Wanderung“ aber ab. Da man bei der aufkommenden Dunkelheit und dem White Out (Schneesturm so dicht, dass man nur noch weiß sieht) einfach nicht mehr sicher voran kommen konnte. Zusätzlich waren die Kräfte am Limit.

 Auf dem „Heimweg“ dann war es wirklich ein Kampf. Die Sicht war wirklich schlecht und man konnte sich nur noch von einem Pfosten zum nächsten vorarbeiten. Aber das tollste Gefühl war: Die Lichter der Seilbahn zu sehen. Ab da wusste man das wir auf dem richtigen Weg runter sind 😀

 Alles in allem wieder eine sehr geniale Erfahrung… bei Schneesturm und total allein (bis auf uns beide) inmitten der Natur zu sein.

Wenn es euch übrigens interessiert, werde ich in Zukunft immer bei unseren Abenteuern und Expeditionen einen Bericht schreiben 😉

Hier übrigens ein kurzes Video zu unserer Expedition von Marco:

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